Arbeitsrecht

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Oder sollen Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben und wissen nicht, ob Sie das tun sollen?

Dann sind Sie hier richtig. Ich berate Sie gerne über Ihre arbeitsrechtlichen Möglichkeiten. Kontaktieren Sie mich einfach per Email oder per Kontaktformular und schildern Sie mir Ihren Fall. Ich melde mich dann kurzfristig mit einer ersten Einschätzung der Rechtslage bei Ihnen, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können.


Kündigung

Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, haben Sie nur 3 Wochen Zeit, um dagegen Kündigungsschutzklage einzureichen.

Gegen eine fristgerechte und ordentliche Kündigung kann deren Sozialwidrigkeit eingewandt werden. Der Arbeitgeber ist im Rahmen einer ordentlichen Kündigung verpflichtet, eine Sozialauswahl zu treffen und danach die zu kündigenden Arbeitnehmer auszuwählen. Die Arbeitnehmer, die am längsten in der Firma sind und Familie haben, genießen einen höheren Kündigungsschutz als diejenigen, die erst seit kurzem in der Firma sind. Im einzelnen bedarf das einer genauen Überprüfung.

Bei einer Kündigungsschutzklage gegen eine fristlose und außerordentliche Kündigung werden die Gründe, die zur Kündigung geführt haben, überprüft. Einer verhaltensbedingten Kündigung muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Fehlt diese und handelt es sich nur um einen geringen Verstoß gegen die Arbeitnehmerpflichten, kann die Kündigung unwirksam sein. Das bedarf allerdings einer Überprüfung im Einzelfall.


Aufhebungsvertrag

Bevor Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, sollten Sie sich beraten lassen.

In einem Aufhebungsvertrag sollte all das geregelt werden, was bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zu beachten ist, insbesondere noch offene Lohn- und Urlaubsansprüche sowie die Frage des Arbeitszeugnisses. Das Risiko bei einer Aufhebungsvereinbarung ist, dass die Arbeitsagentur eine Sperre von bis zu 3 Monaten verhängen kann, wenn die Vereinbarung so formuliert ist, dass der Arbeitnehmer freiwillig seine Arbeitsstelle aufgibt. Ausnahme hiervon sind lediglich gesundheitliche Gründe, die dann allerdings in der Aufhebungsvereinbarung erwähnt werden müssen.

Um eine Sperre zu vermeiden, bietet es sich an, zunächst eine Kündigung durch den Arbeitgeber auszusprechen und dann in einem gesonderten Aufhebungsvertrag die Einzelheiten der noch zu klärenden Ansprüche zu regeln.

Ich berate Sie gerne bei der Frage, ob es sinnvoll ist, den Ihnen angebotenen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben oder nicht. Arbeitgebern formuliere ich auch gerne einen Aufhebungsvertrag.


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